
"Vertrauen" und "Respekt"
Unter diesen beiden Kernpunkten steht meine Arbeit mit Pferden.
Vertrauen und Respekt für und vor einander entsehen in der gemeinsamen Arbeit und bilden die Basis für jegliche weitere Ausbildung.
Dies gilt für beide Seiten. Ich behandle das Pferd respektvoll als das Lebewesen was es ist - ein Pferd. Einer meiner Mentoren brachte es auf den Punkt:
"Tread a horse like a horse and you get a horse. - Behandle ein Pferd wie ein Pferd und du bekommst ein Pferd."
Den Respekt und das Vertrauen des Pferdes brauche ich als Mensch, schliesslich arbeite ich mit einem Lebewesen das ein vielfaches meiner Körperkraft besitzt und ein vielfaches meines Reaktionsvermögens als Mensch. Ich spreche hier nicht von einem Dominanzverhalten. Ich habe weder Hufe, noch die Power eines Pferdes, ich bin ein Mensch - kein Pferd.
Das wichtigste Werkzeug für meine Arbeit ist das Gefühl. Das Pferd teilt mir mit wie weit es heute bereit ist zu gehen, was es heute lernen kann und was nicht geht. Zuhören und Fühlen. Manchmal kommt man weiter als man gedacht hätte, ein ander Mal festigt man bereits erlernte Dinge. Das Tempo der Arbeit kommt immer vom Pferd. Damit schaffe ich die Basis für gegenseitiges Vertrauen und Respekt.
Die Ausbildung und der Beritt von Jungpferden liegt mir besonders am Herzen. Hier wird die Basis für die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch gebildet, die Basis für Verständigung. Eine fundierte Basis erleichtert die weitere Ausbildung, egal in welcher Reitweise das Pferd zukünftig gearbeitet werden soll.
Aber auch sogenannte Korrekturpferde oder Problempferde arbeite ich gerne.